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Wo bin ich?

8. / 9. September 2012, Pfungener Frauenriege unterwegs in der Region Solothurn – Biel

Schöne Reisen müssen nicht immer mit früh aufstehen verbunden sein! Ausgeschlafen treffen sich 21
unternehmungslustige Frauen am Samstag um 09.00 Uhr am Bahnhof Pfungen. Wir sind überzeugt,
dass wir ein schönes Wochenende vor uns haben. Einerseits kennen wir Doris bereits als umsichtige
Organisatorin und andererseits sagt uns der Wettergott schönstes Sommerwetter voraus. Trotzdem,
sicher ist sicher, der Regenschutz ist im Rucksack.

Über Bülach, Zürich geht es mit der SBB Richtung Solothurn. Damit auf der Reise niemand verhungert
und verdurstet haben ganz tolle Frauen aus der FR1 uns mit Weisswein, Apéro Gebäck und
ähnlichem versorgt.

Gut in Solothurn angekommen, wird das WC gestürmt, damit dann alle in Ruhe über den Flohmarkt
spazieren können. Wer weiss, vielleicht lässt sich da noch ein Schnäppchen finden. Diejenigen, die
mit dem Flohmarkt nicht so viel anfangen konnten, sind Richtung Schiffhaltestelle gelaufen, in der
Hoffnung, ein schönes Beizli zu finden. Dem war leider nicht so und so verpflegtem wir uns, wie im
Programm geschrieben aus dem Rucksack.

Die Idee der Aareschifffahrt Richtung Biel hatten noch viele, so waren wir nicht die Einzigen, die in
der Kolonne standen und auf das Schiff warteten. Einlass haben alle gefunden. Flexibilität hatte in
unserem Programm Platz. „Eine Wanderung, das wäre halt schon noch schön“, so der Tenor einiger
Frauen. Zehn Frauen haben sich entschlossen, kurzfristig in Büren an der Aare auszusteigen, ganz
unter dem Motto „wir werden das Hotel schon finden, auch ohne Wanderkarte“ Natel bzw. GPS sei
Dank.

Wunderschön sind wir der Aare entlang gelaufen, bevor wir links weg, über die Aare, querfeldein
gegen Studen bei Biel wanderten. Nach 2 Stunden sind wir im Hotel angekommen, nur die erhoffte
Beiz, an der sind wir immer noch nicht vorbeigekommen.

Die andere Hälfte hat die Fahrt und die Sonne auf dem Schiff bis Biel noch genossen und ist dann
mit dem Bus nachgekommen, während die „Wanderer“ schon gemütlich beim Erfrischungsgetränk
sassen.

Toll, im Hotel Florida waren wir alle in schönen Doppelzimmern untergebracht und für das
Abendessen war der Tisch auch schon reserviert. Das Restaurant schein begehrt und Fondue
Chinoise beliebt zu sein. Wir waren aber auch mit unserem panierten Schnitzel zufrieden. Den Abend
liessen wir bei Musik und Tanz in der Bar nebenan ausklingen.

Frisch gestärkt und pünktlich sind wir am nächsten Morgen um 09.00 mit dem Bus wieder nach Biel
gefahren. Auch hier haben wir uns wieder zweigeteilt. Die eine Hälfte fasste das Velo, montierte den
Helm, packte den Rucksack aufs Velo und fuhr bis Altreu.

Die anderen nahmen den Zug bzw. Bus bis Altreu. Sie besichtigten die Storchensiedlung und hielt
der Velotruppe den Platz für das Mittagessen frei. Zusammen genossen wir, bei schönstem
Sommerwetter, die Mittagspause im „grünen Affen“ direkt an der Aare. Nach dem Essen trennten
sich unsere Wege wieder.

Unser nächstes Ziel war Solothurn entweder per Velo oder per Schiff.

Gemütlich zog die Velotruppe davon und war bald schon in Solothurn, von da aus haben wir noch
die Verenaschlucht und ihre mystische Einsiedelei besucht. Ein schöner Wanderweg führte uns
durch die ruhige Waldschlucht bis zur Einsiedelei. Dann ging es zurück zum Bahnhof, damit wir die

Velos abgeben konnten. Einen Blick in die schöne Stadt Solothurn mussten wir schon noch werfen.
Zeit hatten wir ja genug. So schlenderten wir durch die Gassen und hielten Ausschau nach einem
Restaurant, wo wir uns zum Schluss noch ganz feine Glace Coup gegönnt haben.

Auch die anderen sind zur Verenaschlucht gegangen, sie haben sich allerdings eine Führung
gegönnt und liessen sich die Geschichte erklären. Interessant was sie uns über die Schlucht bzw.
die Einsiedelei so alles zu erzählen wussten. Dort wohnt heute noch eine Einsiedlerin, welche in der
Abgeschiedenheit lebt und den schönen Garten pflegt. Ganz speziell soll es am 24. Dezember sein,
wenn in all den kleinen Nischen der Schlucht Kerzen angezündet werden.

Beim Coup-Essen sind dann alle wieder zusammengetroffen. Leider war die St. Ursen-Kathedrale
immer noch geschlossen. Dafür hat der Confiseur Suteria noch ein Geschäft gemacht und ein paar
Original Solothurner Torten verkaufen können.

Langsam mussten wir ans Heimfahren denken und gingen zum Bahnhof. Auch hier waren wir nicht
die einzigen, die das wunderschöne, sonnige Wochenende ausgenutzt haben und nun heimwärts
zogen. Trotz der Reservation mussten wir mit harten Bandagen um die Plätze kämpfen. Wir wären
aber nicht die Frauenriege, hätten nicht alle einen Sitzplatz gehabt.

Einmal mehr war es ein abwechslungsreiches Programm , bei der jede Teilnehmerin auf IHRE
Rechnung kam. Zufrieden und gesund aber müde sind wir am Sonntagabend wieder in Pfungen
angekommen und wurden von den einen und anderen Familienangehörigen erwartet. Wir werden
uns gerne an diese Reise zurückerinnern, gab es doch wieder dies und jenes über das wir lachen
mussten, bis …. nein, nein das verraten wir hier nicht.

Apropos, der Regenschutz ist trocken im Rucksack geblieben. Wir freuen uns heute schon auf die
nächste Reise!

Johanna Zürcher