Am Samstag, dem 12.07.14 trafen sich trotz des schlechten Wetters 21 Mädchen und vier Leiterinnen der Mädchenriege Pfungen um 08:30 Uhr am Bahnhof.
Mit dem Zug ging es zuerst über Winterthur, Will und Wattwil nach Ebnat-Kappel. Das geplante Minigolfturnier fiel leider wortwörtlich ins Wasser. Deshalb traten wir die Wanderung auf den Tanzboden schon früher als vorgesehen an.

Zum Schrecken aller führte uns ein Grossteil der Wanderung über nasse und rutschige Wiesenwege und schlammigen Untergrund. Als die Mädchen dann über Erschöpfung und Hunger klagten, konnten wir zum Glück die Garage einer netten Familie als trockenen Unterschlupf für unsere Mittagspause benutzen.
Nach dem verdienten Unterbruch wanderten wir noch ein gutes Stück weiter. Schliesslich trafen wir nach vier Stunden Wanderung, mit kurzen Pausen, bei der Hütte „Tanzboden“ ein. Dort bekamen wir als erstes Wasser und Bürsten, um unsere völlig verschlammten Schuhe zu putzen.
Wegen eines kleinen Problems bei der Zimmerzuteilung mussten bzw. durften die älteren Mädchen unserer Gruppe in eine andere, nahegelegene Hütte umziehen. Nach anfänglichen Bedenken freuten sie sich aber über die dort in grösserem Masse vorhandene Freiheit.
Die meisten Mädchen gingen nun ihrer Lieblingsbeschäftigung, dem „Wehrwölflen“, nach.
Ihr Spieleifer wurde nur durch das köstliche Abendessen (Spaghetti mit Tomatensauce) unterbrochen. Bald schon gingen die kleineren Mädchen ins Bett und die Grösseren zogen sich in „ihre“ Hütte zurück.
Am nächsten Tag gab es um 08:00 Uhr ein leckeres Frühstück, welches unter anderem ein feines Birnenbrot und ein luftiges Birchermüsli beinhaltete.
Da wir aufgrund des anhaltenden schlechten Wetters keine grossen Hoffnungen auf einen Besuch in der Badi hatten, blieben wir noch etwas länger als geplant in der Hütte und vertrieben uns die Zeit mit, wie könnte es auch anders sein, mit „Wehrwölflen“.
Auf der Rückreise konnten wir zum Glück über besser ausgebaute Wege gehen. Dieses Mal spielte beim Mittagessen sogar das Wetter mit und so konnten wir die Pause mit wenigen Sonnenstrahlen geniessen.
Nach drei Stunden Wanderzeit trafen wir schliesslich wieder beim Bahnhof von Ebnat-Kappel ein und traten die Rückreise erschöpft aber zufrieden an.

Für die Mädchenriege

Sarah Frauenfelder und Saskia Schifferle

Bilder