Der 25. Mai war ein kalter Sonntagmorgen. Ein Tag an dem man lieber im Bett geblieben wäre. Leider war es für alle sehr früh, als um 06.15 Uhr 56 Jungturner vor der Gemeindekanzlei ungeduldig auf die Jugileiter warteten.
Nach einer strengen Augenringkontrolle stellten die Leiter fest, ( Die JSAFN hat nur gutes gemeldet ) dass alle ausgeschlafen und putzmunter den Jugitag in Angriff nehmen konnten.
Als sich alle in die Autos verteilt hatten, fuhren wir in einem Konvoi nach Rikon. Danke, an die Eltern die sich bereit erklärt haben zu fahren.
In Rikon angekommen, wurde zuerst ein geeigneter Sammelplatz gesucht der uns Schutz vor eventuellem Regen
geben sollte. Als alles eingerichtet war, gingen die verschiedenen Gruppen zum Einlaufen. Das ist eine gute Gelegenheit für die Leiter, sich einen Überblick vom Wettkampfgelände zu verschaffen.
Punkt 8 Uhr ging der Wettkampf los.
Die Leichtathleten mussten zuerst zum Hochsprung. Für die nasskalte Witterung wurden beachtliche Leistungen erzielt.
Nach 80m Lauf, Weitsprung und Kugelstossen konnten alle mit ihrem Ereichten zufrieden sein.
Die kleine Jugi versuchte die Auszeichnungen im Nationalturntest 1 und 2 zu gewinnen. Kugelheben, Hochweitsprung, Bodenturnen und ein 60 m Lauf standen auf dem Programm.
Gleichzeitig mussten die Geräteturner in der angenehm warmen Halle ihre Übungen, unter den strengen Augen der Wertungsrichter vorturnen. Die Einen waren so nervös, dass sie kaum ein Wort über ihre Lippen brachten.
Man merkte, dass sie optimal für den Wettkampf vorbereitet wurden. So war es nicht erstaunlich, dass sie mit zum Teil sehr guten Noten belohnt wurden.
Die Kleinsten hatten sicher den strengsten Morgen. Nach dem Geländelauf, den die ganze Jugi absolviert hatte, mussten sie noch zum Fitness. Sternsprint, Hindernislauf, Ballzielwurf und nochmals Bodenturnen waren die Disziplinen die mit grossem Eifer gezeigt wurden.
Um 12 Uhr waren die Einzelwettkämpfe beendet, sodass man sich auf das Mittagessen stürzten konnte.
Es wurde ein feines vier gang Menu aufgetischt. Ein paar Wienerli, ein Semmeli, einen Apfel und ein Schokoriegel.
Am Nachmittag standen traditionsgemäss die Spiele auf dem Programm. Die kleine Jugi kämpfte im Jägerball um wichtige Punkte. Es war sicher nicht einfach auf dem nassen Rasen den Gegner zu tüpfen, denn es hatte angefangen zu regnen. Den drei Linienballmannschaften merkte man an, dass sie in den Turnstunden intensiv trainiert hatten. Wurden doch alle drei Mannschaften in ihren Gruppen verlustpunktelos Gruppensieger. Erst in den Viertelfinals wurden zwei Mannschaften bezwungen und mussten ausscheiden. Die letzte Pfungener Mannschaft
schaffte es bis in den Final, den sie mit viel Pech aber verloren hatten. Die Handballer wurden in ihrer Gruppe ebenfalls Gruppensieger, mussten sich aber im Viertelfinal
gegen Neftenbach, dem Turniersieger geschlagengeben.
Zum Abschluss des Tages mussten alle nochmals ran.
Mit sieben Gruppen starteten wir zur Pendelstfette. Pfungen 1 belegte mit drei hundertstel Rückstand den zweiten Rang hinter Andelfingen.
Nach der Rangverkündigung bei der fünfmal Pfungener aufs Podest durften, fuhren wir endlich nach Hause.
Hinter dem Schulhaus Breiteacker wurden dann noch die restlichen 28 Auszeichnungen verteilt. Den Nationalturntest 1 haben elf, Test 2 sieben Jungturner bestanden.
Ein langer und intensiver Tag ging zu Ende und ich glaube, die JSAFN musste an diesem Abend keine Kontrollen durchführen.
Für die Jugi Dario Tonet