Beiträge

Auf ein schönes Wetter hoffend haben wir uns auf die diesjährige Frauenriegereise gefreut. ObwoSkiweekend der Frauenriege Pfungen 16.-18. Januar 2026 in Scuol
Wie jedes Jahr freuten wir uns aufs Skiweekend der Frauenriege. Freitagnachmittags machten wir uns mit den ÖV auf nach Scuol, bezogen die Zimmer in der Jugendherberge und gönnten uns ein, zwei Drinks in der Pizzabar des Dorfes.
Frühmorgens am Samstag standen wir nach einem reichhaltigen Frühstück bei der Gondelbahn und los ging es auf die Pisten! Am Samstag carvten wir unter blauem Himmel und Sonnenschein von einem Lift zum anderen.
Gut gelaunt ging es um knapp halb vier runter ins Tal. Die Zeit passte perfekt, um einen grandiosen Platz in der Après-Ski-Bar zu ergattern. Jede hatte einen Hocker und einen Munggefurz. Bald schon hüpften wir ohne Hocker, jedoch mit einem dritten Munggefurz in der Hand, ausgelassen zur Après-Ski-Musik.
Das Abendessen liessen wir uns in der Jugi schmecken und nach einer netten Plauderrunde schlüpften wir schon bald in unsere Betten.
Der kommende Tag liess die Sonne leider hinter Wolken verschwinden, was uns aber die Freude am Skifahren nicht nehmen liess. Bedauerlicherweise wurden am Sonntag aus zwölf, zehn, dann acht und später drei, aber zum Schluss wieder zwölf Skifahrerinnen. Warum erfährt man in folgendem Liedtext:


Zwölf flinke Skifahrerinnen
angelehnt an «10 kleine Jägermeister», die Toten Hosen

Zwölf flinke Skifahrerinnen, der Berg ist noch ganz still, zwei stehen viel zu früh schon auf, weil jede Erste sein will.

Zehn flinke Skifahrerinnen, der Berg wird langsam wach, zwei schnelle fahr’n auf andren Routen, steil bergab mit Krach.

Alle zusammen, jede für jede, fehlt mal kurz eine – später lach’n wir an der Theke. Einmal erwischt’s dich, dann nimm’s mit Humor, morgen fahr’n wir weiter, wie immer zuvor.

Acht flinke Skifahrerinnen, der Hang wird hart und schwer, zwei klagen über Kopf und Rücken – heut geht da nichts mehr.

Sechs flinke Skifahrerinnen, zwei wollen gern nach links, der Rest zieht rechts vorbei und nimmt den leichteren Wink.

Alle zusammen, jede für jede, fehlt mal kurz eine – später lach’n wir an der Theke. Einmal erwischt’s dich, dann nimm’s mit Humor, morgen fahr’n wir weiter, wie immer zuvor.

Vier flinke Skifahrerinnen, der Weg ist gar nicht schwer, eine nimmt die falsche Piste – man sieht sie gar nicht mehr.
Drei flinke Skifahrerinnen, sammeln alle wieder ein, am Ende steh’n sie lachend da, keiner bleibt allein.

Zwölf lachende Skifahrerinnen steh’n später Arm in Arm, beim Après-Ski sind alle da – mit Musik, Tanz und Schwarm.

Alle zusammen, jede für jede,
fehlt mal kurz eine – später lach’n wir an der Theke.
Einmal erwischt’s dich, dann nimm’s mit Humor,
morgen fahr’n wir weiter, wie immer zuvor!

Dieser Song hat uns am Sonntag derart begleitet, dass entschieden wurde, ihn in den
Reisebericht einfliessen zu lassen. ChatGPT hat kräftig mitgeholfen und so ist dieser Text entstanden, welcher auf (mehrheitlich) wahren Begebenheiten beruht.
Am Sonntagabend kam die lustige Truppe unversehrt am Bahnhof in Pfungen an und mit einem herzlichen «Auf-Wiedersehen» wird das Skiweekend 2027 schon mit grosser Vorfreude erwartet.

Einmal muss jeder gehen
und wenn dein Herz zerbricht.
Davon wird die Welt nicht untergehen,
Mensch ärger dich nicht!


Für die Frauenriege Pfungen, Bettina Leisebach

Am Samstagmorgen, 27. September, trafen wir uns um 08.40 Uhr am Bahnhof Pfungen. Mit dem Zug ging es via Winterthur in Richtung Zentralschweiz – das Ziel: die Seebodenalp. Nachdem wir Tickets für die Bähnlifahrt bei der lustigen Dame am Schalter gekauft hatten, konnten wir dank der Extrafahrt um 11.00 bereits auf dem Berg stehen. Schnell zogen wir die Regenhosen an und waren bereit für die bevorstehende Wanderung.

Der erste Teil der Route führte uns von der Seebodenalp zum Aussichtspunkt «Chänzeli». Da es den ganzen Morgen geregnet hatte, waren wir umso glücklicher, als beim Aussichtspunkt die Wolken aufrissen und die traumhafte Landschaft sichtbar wurde. Nach einer Mittagsverpflegung begann dann unser Abstieg. Über einen Abstecher in der Alpwirtschaft Räbalp stiegen wir über 1000 Höhenmeter in das Tal hinab. Der Weg war allerdings länger als geplant, da gewisse Pfade leider verpasst wurden oder wegen Steinschlag gesperrt waren. So verwandelte sich unsere geplante Tour in eine stolze 4,5-Stunden-Wanderung. In Weggis angekommen, gönnten wir uns beim Warten auf den Bus eine kurze Verschnaufpause.

Im Bus trafen wir dann den Rest der Truppe, die wegen wichtigen Terminen erst am Nachmittag dazu stossen konnten. Diese nutzten bereits die Gelegenheit, um bei der örtlichen Viehschau vorbeizuschauen – schliesslich trifft man ja nicht jeden Tag so viele schön herausgeputzte Kühe auf einmal.

Endlich im Bus vereint fuhren wir gemeinsam nach Vitznau, wo wir im «Neuro Campus Hotel» eincheckten. Das Hotel überraschte mit sehr modernen Themenzimmern und einem Sinnes-Parcours beim Empfang. Nachdem wir uns für den Abend frisch gemacht hatten, stärkten wir uns in einem Restaurant mit bunter Karte im Dorf Vitznau und liessen dann den Abend im Hotelzimmer ausklingen.

Am Sonntag schlugen wir uns am grossen Buffet die Mägen voll, bevor unser Schiff um 09.49 von Vitznau ablegte. Die einstündige Fahrt nach Luzern bei bestem Wetter war ein Highlight. In Luzern angekommen, wartete eine digitale Schnitzeljagd auf uns. Diese führte uns quer durch die Stadt und gab uns spannende Informationen über die Geschichte der Stadt: von der Kapellbrücke über historische Gebäude, am See entlang bis zum Löwendenkmal. Da der Samstag in den Beinen noch deutlich zu spüren war, passten wir das Tempo etwas an – gemütlich, aber zielstrebig.

Zum Mittagessen kehrten wir in ein Restaurant direkt bei der Kapellbrücke ein, wo wir fast zu freundlich bedient wurden. Gestärkt machten wir uns am Nachmittag auf den Heimweg, und um 16.15 Uhr rollte der Zug zurück in Pfungen ein.

Es war eine wunderschöne, abwechslungsreiche und auch lustige Reise – mit viel Bewegung, leckerem Essen und bester Gesellschaft. Ein herzliches Dankeschön an Alina Stax für die Organisation und das tolle Programm!

Julia Spaltenstein

 

Auf ein schönes Wetter hoffend haben wir uns auf die diesjährige Frauenriegereise gefreut. Obwohl der Wetterbericht bis am morgen noch keine grosse Hoffnung machte, trafen wir uns morgens um 7:30 Uhr am Bahnhof Pfungen. 12 Frauen aus der Frauenriege eins und zwei waren mit regenfester Ausrüstung bereit die Reise Richtung Innerschwyz anzutreten.
Mit dem Zug nach Bülach, danach Zürich und dann bis Einsiedeln fuhren wir los. Um 09:10 durften wir mit dem feinen Tropfen von Daniela für einen schönen Tag anstossen. Nach einigem Umsteigen erreichten wir gegen 10 Uhr Einsiedeln.
Im Schefer, einer feinen Bäckerei genossen wir nach dem feinen Tropfen im Zug unser Kafi Gipfeli. Nun waren wir wieder fit und durften eine Schnitzeljagd starten. Die feinen Celebrations bestimmten unsere Gruppen Twix, Maltesers und Bounty. Bettina bereitete vorgängig die Schnitzeljagd vor, in welcher wir durch Einsiedeln spazierten und interessante, historische und kulturelle Orte entdecken konnten. Von Sankt Meinrad, erster Ortspatron von Einsiedeln, zum Wunschgarten, in welchem jeder einen oder mehrere Wünsche für die Welt schreiben konnte, beim Elefanten, mit dem Einsiedler Bier, vorbei, bis ins Kloster von Einsiedeln.
Vom heiligen Wasser des Frauenbrunnen, beziehungsweise vom Marienbrunnen aus allen 14 Leitungen ein Schluck getrunken, gingen wir in die Benediktinerabtei des Klosters Einsiedeln. Das Gnadenbild mit der schwarzen Madonna in der Gnadenkapelle der Wahlfahrts- und Klosterkirche war überwältigend. Nicht nur das Antlitz der schwarzen Madonna, das innere der ganzen Klosterkirche konnte bei jedem im Innern gewisse Gefühle hervorrufen. Hierfür ist es nicht notwendig ein strenggläubiger Mensch zu sein. Auch an den Steinen, mit den Namen der Personen von der ganzen Welt, die für die Renovation des Klosterplatzes an der Spendenaktion teilgenommen haben, ist der Beweis dafür, dass die Klosterkirche jeden auf irgendeine Art berührt haben muss.
Nachdem alle Gruppen die letzten Fragen der Schnitzeljagd beantwortet haben und dabei noch einen Schafbock, das bekannteste Wahlfahrtsgebäck von Einsiedeln, gegessen haben, trafen wir uns im Restaurant La Fontanella. Das feine üppige Mittagessen stärkte uns für das Reiseprogramm am Nachmittag. Mittlerweile drängte die Sonne durch die Wolken und es wurde trocken.
Mit gutem Gemüt ging es weiter mit dem Bus nach Schlapprig Egg. Zum Glück konnten wir uns anschnallen, sonst wären uns vielleicht noch einige Zähne ausgeschlagen worden. Zu Fuss machten wir uns auf den Weg zurück nach Einsiedeln. Der Weg führte über die Staumauer von Sihlsee, mit dem grössten Stausee der Schweiz, am Sihlsee entlang über die Hügel und an Lamas und Alpakas vorbei. Selbstverständlich mussten wir auch auf diesem Weg noch einiges lernen und Aufgaben lösen. Bettina erzählte uns von der Staumauer und dem Stausee, wer gut zuhörte konnte die Fragen auch beantworten. Den letzten guten Tropfen vom Wein genossen wir in der Badi am Sihlsee. Bei den herzigen und flauschigen Lamas und Alpakas kam der Gedanke, ob ein oder mehrere von denen spucken würden, zum Glück schauten sie uns nur schief an, aber benahmen sich und keiner von uns musste eine Spuckattacke ertragen.
Um ca. 16:30 Uhr waren wir wieder zurück in Einsiedeln und hatten nur noch einwenig Zeit für einen kleinen Einkauf und Auffrischung für die Rückreise. Auf gleichem Weg fuhren wir zurück, aber hatten reservierte Plätze im Zug von Wädenswil nach Zürich. Das machten wir uns zu Nutze und nahmen das Reservationsschreiben mit und klebten es in jedem weiteren Zug ans Fenster. Ein wenig Spass muss sein, oder?
Zurück in Pfungen angekommen verabschiedeten wir uns und waren überwältigt von der gelungenen Frauenriegereise.

Im Namen der ganzen Frauenriege bedanken ich mich bei Bettina für die grossartige Organisation der Reise, mit all den Spielen und Fragen. Wir haben sehr viel gelernt, gelacht und miteinander eine tolle Zeit verbracht. Vielen herzlichen Dank.

Für die Frauenriege Pfungen, Özlem Albayrak

FR – 2025 – Bericht Frauenriegereise 27.09.2025.pdf

Das Üben hat sich gelohnt 😊 – Eidgenössisches Turnfest in Lausanne – Frauenriege Pfungen

Auch für uns von der Frauenriege stand das Eidgenössische Turnfest vor der Tür, und 16 motivierte Frauen und 2 Begleiterinnen reisten freudig ans ETF Lausanne. Um 6.45 Uhr fuhr unser Zug nach Lausanne – glücklicherweise war für uns sogar in der 1. Klasse bei der SBB reserviert 😊. In Lausanne angekommen, führte uns Andrea (unsere Technische Leiterin) gekonnt zu unseren Wettkampfplätzen, welche nicht ganz einfach zu finden waren. Die Sonne schien aus voller Kraft, und trotzdem wärmten wir uns gekonnt auf.

Schon bald ging es an den ersten Wettkampfteil: der Fussball-Parcours und Brettball. Mit einer Endnote von 8.94 Punkten waren wir zufrieden mit unserer Leistung. Weiter ging es mit Unihockey im Team und dem 8er-Ball. Auch da lief es gut, nur wenige Fehler passierten, und wir erhielten die Endnote 8.73. Zum Abschluss – es war schon sehr heiss – absolvierten wir noch Street Racket sowie die Aufgaben mit dem Moosgummi & dem Gymnastikstab. Dafür erhielten wir eine 8.22.

Glücklich mit unseren Resultaten suchten wir uns einen Schattenplatz und stiessen mit unseren eigenen FR-Pfungen-Bechern auf unsere Leistungen an. Mit einer Endpunktzahl von 25.89 Punkten und einem 145. Rang in der 3. Stärkeklasse waren wir sehr zufrieden (von knapp 300 Vereinen). An dieser Stelle ein herzliches Dankeschön an unsere Kampfrichterinnen Claudia und Sandra.

Die Wärme rief nach einem kühlen Bad im Genfersee… oh, wie gut das tat! Einige Frauen genossen die Abkühlung, andere den Schatten grosser Bäume. Etwas erfrischt machten wir uns später auf den Weg in die Unterkunft, wo wir unser Gepäck deponieren konnten. Zurück auf dem Festplatz liessen wir uns vom kulinarischen Angebot verwöhnen und genossen ein feines Glas Weisswein. Den Abend liessen wir gemeinsam mit der guten Stimmung des Turnfestes am Festgelände am Seeufer ausklingen.

Am Samstag trafen sich alle Pfungemer (TV/DR/FR/MR) an der Schiffstation und machten gemeinsam eine Schifffahrt nach Nyon. Die einen genossen die Schattenplätze, die anderen den Fahrtwind und die Köstlichkeiten, welche das Schiff zu bieten hatte. In Nyon angekommen, war der nächste Treffpunkt beim Schloss – da mussten doch einige Stufen erklommen werden. Es hat sich gelohnt – die Aussicht war genial, und viele wunderbare Fotos konnten gemacht werden.

Bald schon war der Weinkenner bereit und präsentierte uns fünf regionale Weine mit einer feinen Apéroplatte. Mit dem Französisch war es so eine Sache, doch die Unterschiede der Weine schmeckten alle – und bis zum Schluss war alles weg.

Dann verteilte sich die Turnfamilie in verschiedene Richtungen: Einige genossen die Aussicht, andere probierten Restaurants und ihre Köstlichkeiten aus, und wieder andere machten sich auf den Weg zurück nach Lausanne. Die meisten Frauen blieben in Nyon, bezogen die Unterkunft und trafen sich mit einigen der Männer- und Damenriege zum gemeinsamen Nachtessen. Danach erkundeten wir die Musikfeste von Nyon – viele Bühnen waren in der Altstadt aufgestellt und präsentierten verschiedene Musikrichtungen. Die einen trafen unseren Geschmack mehr, die anderen weniger. Doch als gemütliche Runde fanden wir einen Platz für alle und genossen einen Schlummi und die Restwärme des Tages, bis alle ihr gemütliches Bett fanden.

Am Sonntag hiess es dann Abschied nehmen von Nyon, und der Zug führte uns über Lausanne wieder zurück nach Winterthur. «Leider» hatte unser Zugwagen in Lausanne einen Defekt und war abgeschlossen… da kam kurz Aufregung auf, da der Zug abfahren wollte – doch wir (und auch andere) konnten nicht einsteigen. Wir mussten dann einfach irgendwo einsteigen – und schon fuhr der Zug los. Doch wo sollten wir auf der langen Fahrt sitzen??? Zum Glück erlaubte uns der Zugbegleiter erneut die Nutzung der 1. Klasse, und so hatten wir einen eigenen Wagen mit viel Platz. Unsere Stimmung war gut, und so genossen wir die letzten Stunden mit Tanzen und Apéro im Zug.

In Winterthur legten wir einen Halt ein, da TV und DR erst später ihre Rückreise antreten konnten. Spontan trafen wir uns wieder mit der MR und genossen kleine Häppchen und Margaritas im Tresamigo. In Pfungen wurden wir schliesslich feierlich von der Musikgesellschaft, der Gemeindepräsidentin und vielen Fans empfangen. Vielen Dank für diesen herzlichen Empfang!


Ein riesengrosser Dank geht an Andrea Haase, welche die Organisation für die Frauenriege übernahm – und ein ebenso grosser Dank an Andrea und Beli, welche die zwei weiteren gemeinsamen Tage mit der Turnfamilie organisierten.

Für die Frauenriege, Daniela Bär

FR – 2025 – Bericht ETF Lausanne 20.06. – 22.06.2025.pdf

Sieben Bilder vom Einzel befinden sich am Ende. Die anderen Bilder sind chronologisch sortiert. 

Rangliste

ETF 2025 Plan des quartiers

1.13 MB 7 Downloads

Am Samstagmorgen, 31. Mai 2025, nahm die Frauenriege Pfungen mit 20 motivierten Turnerinnen am Regionalturnfest in Neftenbach (RMS Neftenbach 2025) teil. Der Tag begann früh: Bereits um 06:45 Uhr machten sich die Teilnehmerinnen per Velo oder Bus auf den Weg ins Nachbardorf. Das Wetter zeigte sich von seiner schönsten Seite – sonnig, heiss und ganz nach Turnfest-Manier.

Ein besonderes Highlight gleich zu Beginn: Die gesamte Turnfamilie Pfungen trat in der neuen Vereinsbekleidung auf, was nicht nur für ein einheitliches und frisches Erscheinungsbild sorgte, sondern auch den Teamgeist optisch unterstrich.

Der sportliche Teil begann um 08:15 Uhr mit der ersten Disziplin im Bereich Fit+Fun, bestehend aus Fussball und Brettball (7.92 Rang 23). Bereits zu dieser frühen Stunde war der Einsatz und Teamgeist der Riege deutlich spürbar. Um 09:25 Uhr folgte die zweite Disziplin mit Unihockey und 8er Ball (7.70 Rang 20), gefolgt von der dritten Einheit um 10:35 Uhr: Street Racket und Moosgummi (8.06 Rang 12).

Ein besonderes Highlight war die fantastische Unterstützung am Spielfeldrand. Zahlreiche Fans – darunter ehemalige Turnerinnen, Familienangehörige und Dorfbewohner aus Pfungen – waren schon frühmorgens vor Ort und sorgten für eine grossartige Stimmung. Ein herzliches Dankeschön an alle, die uns lautstark und mit viel Herz angefeuert haben!

Nach den sportlichen Herausforderungen gönnten wir uns traditionsgemäss einen kleinen Shot, um auf den gelungenen Vormittag anzustossen. Im Anschluss genossen wir gemeinsam ein feines Mittagessen. Der Nachmittag wurde genutzt, um die Darbietungen der anderen Riegen zu bestaunen und sich inspirieren zu lassen.

Der Tag fand seinen krönenden Abschluss am Abend mit toller Musik und ausgelassener Stimmung im Hauptzelt. Die Heimreise erfolgte individuell – aber sicherlich mit vielen schönen Eindrücken im Gepäck.

Danke an alle, die diesen Turntag zu einem unvergesslichen Erlebnis gemacht haben!

Für die Frauenriege Pfungen
Nicole Sauter, Präsidentin Frauenriege

FR – 2025 – RMS Neftenbach 2025 Rangliste.pdf

Männerriege  Disziplinenwettkampf Frauen/Männer Samstag 31.05.2025

Zeit Disziplin Anlage
13:40 Fit + Fun 1
1a Fussball-Stafettenstab
1b Brett-Ball
FF1 1
13:40 Schleuderball WU 4
14:55 Fit + Fun 3
3a Street Racket
3b Moosgummi-Gymnastikstab
FF3 1
14:55 Steinstossen STS 1
16:25 Fit + Fun 2
2a Unihockey
2b 8er Ball
FF2 1
16:25 Steinheben STH 1+2

Bereits am Freitagnachmittag trafen sich 11 gut gelaunte Frauen, bewaffnet mit 10 Paar Ski und einem Snowboard, am Bahnhof Pfungen. Mit dreimal Umsteigen sollte es wieder nach Scuol ins schöne Engadin gehen. Die vierstündige Zugfahrt ging schnell vorbei, danach wurden die Zimmer in der Jugendherberge bezogen und schon machten wir uns auf den Weg ins Dorf, um das Abendprogramm zu starten. Es folgten Frauengespräche vom Feinsten, und auch den Gästen am Nebentisch entging nicht, dass da eine coole Frauengruppe unterwegs war. Bei besten Pistenbedingungen und traumhaftem Wetter starteten wir samstags schon vor 9.00 Uhr in einen perfekten Ski- und Snowboardtag. Die breiten, oft menschenleeren Pisten begeisterten uns aufs Neue und natürlich durften auch diesmal die feinen Munggapfupfs nicht fehlen. Beim Après Ski mussten wir bezüglich Platz und Getränkebestellung etwas Geduld aufbringen, aber dann stand dem Tanzspass nichts mehr im Wege. Nach einem feinen Risotto-Znacht in der Jugendherberge ließen wir den schönen Tag ausklingen. Schlafgewohnheiten auf der Schabernack-Matratze und ominöse Skischuhwärmer trieben uns Lachtränen in die Augen, und wer weiß, vielleicht gibt es ja am Turnfest ein Wiedersehen mit dem Turnverein Balgach? Am Sonntag dominierten dann die Wolken, was uns aber nicht davon abhielt, nochmals einige Pistenkilometer zu machen, bevor wir am Nachmittag die Heimreise nach Pfungen antraten. Zum Schluss bleibt noch zu erwähnen: Vielen Dank, liebe Andrea, für das perfekt organisierte Skiweekend, so schön, dass du auch dabei sein konntest, und danke, Iva, für die „fein massierten Nusseli“ zu Brie und Birnenlikör, die uns noch lange in Erinnerung bleiben werden.


Tanja Schriber, Frauenriege Pfungen

Turnfahrt Männerriege Pfungen vom 7./8. September 2024

Die traditionelle Turnfahrt organisierte unser neuer Präsident gleich selbst. Wir reisten mit Zug und Postauto nach Brigels in die idyllische Ferienregion in der Surselva im Bündnerland.
Bestes Herbstwetter war angesagt und wir trafen uns früh morgens um 5.30 Uhr am Bahnhof Pfungen. Wie geplant sind wir kurz nach 09.00 Uhr in Brigels mit dem Postauto angekommen. Nachdem wir unser Gepäck im Hotel Mulin platzierten ging es gleich weiter zur Sesselbahn, welche uns nach Crest Falla brachte. Von dort startete unsere Wanderung entlang dem wild rauschenden Flembach ins wunderschöne Hochtal Val Frisal. Nach dem 2-stündigen Aufstieg öffnet sich schliesslich der grossartige Blick ins weite Val Frisal, welches umgeben ist von zahlreichen Dreitausendern. Dort verweilten wir eine Weile, um auch unsere Akkus wieder aufzuladen und die Betriebstemperatur runterzukühlen. Danach ging es noch leicht den Berg hoch Richtung Alp Nova und zurück nach Brigels. Den sonnigen Herbsttag liessen wir dann auf der Terrasse vom Hotel Mulin ausklingen. Auch die zwei Männerriegler, welche den langen Weg nach Brigels mit einer 7-stündigen Wanderung über den Kistenpass wählten, trafen kurz nach uns ein. Am Abend genossen wir im Restaurant Vincenz feine Häcktätschli vom Brigelser Rind mit Pizokel und liessen den Abend in der schmucken Bar im Mulin ausklingen.
Am Sonntag stand ein lockeres Programm an. Nach einem Spaziergang entlang dem Brigelser-Stausee messten wir unser Feingefühl beim Minigolf. Wie leider angesagt, setzte am Mittag der Regen ein. Leicht durchnässt nach dem weiteren Spaziergang zum Restaurant des Golfclubs in Brigels genossen wir ein feines Bündnerplättli. Am späten Nachmittag gings mit dem Reisebus zurück nach Pfungen. Ungeplant war das aufgrund eines technischen Problems notwendig gewordene Umsteigen in einen anderen Car in Chur. Trotzdem trafen wir pünktlich wie angekündigt in Pfungen ein.
Für die reibungslose und gelungene Turnfahrt danken wir dem Organisator Marcel bestens.

Marco Schriber

3- tägige Reise der Frauenriege nach Palma


Es war sehr früh, als mein Wecker klingelte. Treffpunkt am Flughafen war 05:30 Uhr.

19 Frauen auf dem Weg nach Palma di Mallorca. Noch kurz einen Kaffee und ein Gipfeli vor dem Start.
Am Flughafen in Palma wurden wir von einem Bus ins Stadtzentrum gefahren. Von da aus wollten die meisten die Stadt etwas besser kennen lernen.
Der Rest fuhr ins Hotel und waren darauf bedacht, dass unsere Koffer gut ankamen.
Als die Städtebummler ins Hotel kamen wurden die Zimmer bezogen und dann ging es ab an das Meer. Die Wassertemperaturen waren noch angenehm.
Den ersten Tag liessen wir bei einem feinen Nachtessen und einem « Schlummi» ausklingen.
Einen ganztägigen Inselausflug war für am 2. Tag geplant.
Mit dem Bus ging es ins Landesinnere und in die Berge. Auf schmalen Strassen ging es über einen Pass. Es war so eng, dass sich 2 Busse nicht hätten kreuzen können.
Wieder am Meer angekommen stiegen wir um aufs Boot. Schon bald begann es zu regnen. Viele gingen unter Deck und genehmigten sich dort mal eine Sangria. War sehr fein!
Wieder an Land begann sich die Sonne zu zeigen. Nach dem Mittagessen ging es mit einem alten Tram weiter. Es brachte uns, vorbei an Zitronen und Orangenbäumen bis an unseren nächsten Halt.
Weiter ging es dann mit dem Zug. Auch dieser hatte schon ein paar Jahre auf dem Buckel. Für die Strecke von 22 km brauchte dieser 50 min. und wir fuhren durch 13 Tunnels. Oder waren es doch14?
An der Endstation wartete schon unser Bus. Dieser brachte uns wieder ins Hotel zurück.
Und schon wieder war es Montag. Nach dem Mittag hiess es, in den Bus und zum Flughafen. Mit viel Verspätung ging es zurück nach Zürich.
Es war eine coole Reise. Danke Elvira für die gesamte Organisation.

Für die FR Pfungen

Barbara 

Ich habe mich riesig gefreut, als ich erfahren habe, dass für das Skiweekend der Frauenriege ein Platz frei geworden ist. Da ich noch nicht lange in der Frauenriege mitturne, war ich auf dieses Wochenende sehr gespannt.

Schnell das Skiund Zugticket online lösen, den Rucksack und Znacht packen, dieFamilientermine weiter delegieren und los geht’s. Jetzt weiss ich, wie sich meine Kinderfühlen, wenn sie sich aufs Skilager freuen.

Am Freitag, 19. Januar 2024 standen wir abfahrbereit um 15.15 Uhr am Bahnhof Pfungen.Am Freitag, 19. Januar 2024 standen wir abfahrbereit um 15.15 Uhr am Bahnhof Pfungen.Kurze Begrüssung und Blick in die Runde zeigte mir: „Äh, Rollkoffer und kleiner Rucksackwäre glaub die bessere Lösung gewesen.“ Ich war nämlich nach dem kurzen Fussmarschdurch das verschneite Pfungen und unten durch die neue Bahnunterführung mit Sack undPack schon schweissgebadet.

Bald fuhren wir mit 12 Frauen über St. Gallen ins Bündnerland. Kaum hatten wir die SkisBald fuhren wir mit 12 Frauen über St. Gallen ins Bündnerland. Kaum hatten wir die Skisund das Gepäck im schon recht vollem Zug verstaut, wurde mit kleinen „Fläschlis“angestossen, Snacks rumgereicht und fleissig gequatscht. Hoffentlich hält mein schonaufgeregter Magen das Rückwärtsfahren und den Apero aus, dachte ich im Stillen. Nochein „Becherli Wisse“ und alle Sorgen waren vergessen.

Nicht aber das Umsteigen in Landquart! Frühzeitig wird das Gepäck zusammengesuchtNicht aber das Umsteigen in Landquart! Frühzeitig wird das Gepäck zusammengesuchtund diesmal teilen wir uns auf zwei Ein bzw. Ausgänge auf. Das knappe Umsteigen klapptwie am Schnürchen. Dieser Zug ist nun für Skifahrer ausgelegt und bietet uns viel Platz fürunser Gepäck und die Skis. Alles wird schön gestapelt und unsere Reisegruppe kanngemütlich den mitgebrachten Znacht geniessen, während wir durch den Vereinatunneltuckern. Nur dumm, dass ich meinen Imbiss in der Tasche zuunterst im Gepäckturmdeponiert habe „Hmm, auch das könnte ich wohl besser

Was aber super geplant war, ist die Lage unserer Unterkunft. Keine 200 Meter vomWas aber super geplant war, ist die Lage unserer Unterkunft. Keine 200 Meter vomBahnhof entfernt ist unsere Jugendherberge. Dort werden wir von einem rundlichen Mannmit Mütze freundlich begrüsst: „Seid ihr auch schon da?“ Ich werde als Neuling freundlichgebeten ein Reiseberichtli zu schreiben, was ich natürlich nicht ausschlagen konnte.Schnell werden wir auf unsere drei 4er Zimmer verteilt, unsere Ausrüstung in den Skiraumgestellt sowie das Gepäck aufs Zimmer gebracht. Die Kajütenbetten werden mit dervorhandenen Bettwäsche bezogen, das Zimmer wird eingepufft und kurzdarauf stehen wirwieder im Foyer und machen uns auf, Scuol „by night“ zu erkunden.

Wir landen in der Bar La Terrass, wo wir uns neben den Drinks gemeinsam noch zweiWir landen in der Bar La Terrass, wo wir uns neben den Drinks gemeinsam noch zweiPizzas gönnen. Eine grosse Männergruppe nebenan im Restaurant sorgt für Unterhaltung,als einer von ihnen es schaffte, sein Tischset mit der Kerze zu entzünden. Zum Glückreagiert unsere Bedienung umgehend und das Spektakel ist schnell im Griff. Ach, und wersitzt denn da, der Mann mit Mütze vom Jugi Eingang scheint auch zu dieser schon gutgelaunter Mannschaft zugehören. Nach dem 2. Drink gehen wir alle zeitig ins Bett, umunser Skiweekend mit vollem Elan zu starten.

Alle stehen wir pünktlich am Morgen, nach einem guten Frühstück vom vielfältigen Buffet,Alle stehen wir pünktlich am Morgen, nach einem guten Frühstück vom vielfältigen Buffet,abmarschbereit vor dem Skiraum. Wieder werden wir verwöhnt: Die Talstation liegt gleichüber der Strasse eine kleine Treppe hoch, und weil wir fast alle ein Online Skiticket gelösthaben, sitzen wir 10 Minuten später gutgelaunt mit Sonnenbrille im Gondeli.

„„Sonnenschein, super Schnee, Temperaturen im zweistelligen Minusbereich, die Frisurhält bzw. der Helm sitzt.“ Wir geniessen den Morgen bei perfekten Bedingungen. DasSkigebiet Motta Naluns überzeugt mit seinen breiten Pisten von blau, rot und schwarz, derGondelbahn, den Sessel und Bügelliften. Mir fällt auf, wie genial unsere Gruppe von 12ist. Da wir kaum anstehen müssen, können wir praktisch immer zusammen, ob auf dem2er Bügellift, dem 3er, 4er oder 6er Sesseli, den Berg erklimmen. Nur einmal, als bei demSessellift die Schranke fehlte, wollten von uns gleich zweimal vier Frauen auf ein 4erSesseli. Zum Glück hat der Sesselliftbediener schnell reagiert und die Seilbahn sofort zumHalten gebracht. Die acht erschrockenen Frauen hatten nun eine gute Geschichte zumErzählen.

Nach kurzem Aufwärmen im Bergrestaurant Alpetta geniessen wir wieder dieNach kurzem Aufwärmen im Bergrestaurant Alpetta geniessen wir wieder diewunderschönen Pisten und einige von uns auch den Schnee neben den Pisten. DasTempo ist rasant und der Zusammenhalt ist bemerkenswert. Wir Frauen zwischen 43 und67, alle mit Skis und ich mit Snowboard, kurven vergnügt die Hänge hinunter.Zwischendrin wird, wie beim Skilehrer, immer auf alle gewartet oder mal über winken undHandzeichen erklärt, dass der Bügellift ausgelassen wird.

Dank der guten Organisation können wir um 13 Uhr im reservierten Stübli vom AlpettaDank der guten Organisation können wir um 13 Uhr im reservierten Stübli vom Alpettagemütlich Mittagessen, uns kräftigen und vor allem aufwärmen. Auch der kleine, leckereMungga Furz mit Caramelgeschack und Schümli hilft die schon sehr gute Stimmung nochzu steigern. Der Nachmittag ist schneller vorbei als gedacht und wir machen uns auf denWeg zur Traumpiste, dem Highlight von diesem wunderschönen Skigebiet. Die Talabfahrtbei sinkender Sonne ist wie versprochen traumhaft. Natürlich muss ein so schöner Tag miteinem letzten Beizenstop gewürdigt werden.

Schön neben dem warmen Öfeli sitzend, möchte auch ich mal eine Runde spendieren.Schön neben dem warmen Öfeli sitzend, möchte auch ich mal eine Runde spendieren.Aber auch hier der Neuling, versuche ich dem Kellner zu erklären, dass er eine RundeMungga Furz für alle bringen soll. Der schaut mich nur mit grossen Augen an und jemandanderes von unserer Gruppe bestellt schnell 12 Viagras für uns Frauen. Nun mache ichgrosse Augen, schmunzle und frage mich im Stillen, was wohl die Auswirkungen einerViagra beim weiblichen Geschlecht sind.

Tja, die Pistenkontrolle ist eben im «Sömmis» eingetroffen. Was heisst, wer noch auf dieTja, die Pistenkontrolle ist eben im «Sömmis» eingetroffen. Was heisst, wer noch auf dienette Toilette muss, sollte sich sputen. Sich wieder gut einpacken und noch zügig beimRausgehen bezahlen. Diesmal war ich die Schnellste und konnte die Shots auf meinKonto verbuchen. Draussen wird noch gerätselt wer die Spendiererin ist und als wirvollzählig sind, nehmen wir die letzten Meter Richtung Sent in Angriff. Schaue da, unserFreund „Mann mit Mütze“ und seine Truppe war auch in der Bar. Wir sind somit nicht dieLetzten auf der Talabfahrt.

Der Plan mit dem Ortsbus nach Scuol zurückzufahren wird schnell verworfen, als die zweiDer Plan mit dem Ortsbus nach Scuol zurückzufahren wird schnell verworfen, als die zweibereitstehenden Skitaxi schnell gefüllt werden und die Männergruppe mit Walter (Mann mitMütze nun unser Walter, weil er wirklich immer mit Mütze anzutreffen und praktischüberall zu finden ist) schon naht. Die Taxikosten werden von einer unserer Damenspendiert und wir sind alle froh, nicht mit den Skis die kurvigen, engen Bergsträssli zurBushaltestelle laufen zu müssen. Glücklich und mit guter Laune trennt sich unser 12erGespann. Die einen gehen aufs Zimmer, die anderen versuchen ein Plätzli in der BarMarMotta zu ergattern und alle die keine Lust auf das Gedränge in der hippen Après SkiBar haben, gehen weiter zur Viva Bar, dem Partyzelt vis à vis der Jugendherberge undgönnen sich dort ein „Fröschli“.

Das Abendessen ist für 19 Uhr in der Jugi angesagt. Wir bemerken rasch, dass wir undDas Abendessen ist für 19 Uhr in der Jugi angesagt. Wir bemerken rasch, dass wir undWalter Konkurrenz bekommen haben. Zwei weitere Gruppen von gutgelaunten Gästensind beim Abendessen eingetroffen. Gut, dass unsere uno spielenden Frauen schonfrühzeitig eine Tischreihe besetzen konnten. Obwohl wir keine Casinobesucher sind, wirduns allen ein Spieljeton verteilt. Der Gewinn ist ein leckeres Jugendherberge Essen mitSalat, Spaghetti mit grosser Saucenwahl und Dessert. Für das Dessert waren wir beinahezu spät, die Küche war schon geschlossen und der süsse Nachtisch wurde uns über dieHintertür auf einem Tablett serviert. Der Rahmbläser wurde nach den anderen Gruppen anuns weitergereicht und der Abend wurde in guter Gesellschaft und mit interessantenGesprächen ausgeklungen.

Und schon ist Sonntag und Abreisetag. Vor oder nach dem Frühstück wird gepackt, dieUnd schon ist Sonntag und Abreisetag. Vor oder nach dem Frühstück wird gepackt, dieZimmer abgegeben, alles Gepäck im Keller zwischengelagert und sich wieder für die Pistegestylt. Die Temperaturen sind deutlich angenehmer und der Kater hat sich beiniemandem gemeldet. Frohmutes stehen wir um 9 Uhr auf der Piste und geniessen erneuteinen wunderschönen Tag auf den wunderschönen Pisten. Aufgewärmt wird diesmal im LaPalma, einige versuchen noch eine Runde zu zahlen und wer noch nicht durfte, bekommteventuell seine Chance um 13 Uhr im Alpetta Stübli, wo wir fürs Mittagessen erwartetwerden.

Walter und seine Herren werden heute nicht mehr gesichtet. Vielleicht hatten sie BesuchWalter und seine Herren werden heute nicht mehr gesichtet. Vielleicht hatten sie Besuchvom Katzenmann? Die Pisten, welche am Samstag noch nicht gefahren wurden, werdenheute getestet und die Lieblingspisten mehrfach gekurvt. Wir geniessen alle in vollenZügen und müssen uns leider gegen 15 Uhr auf den Heimweg machen. Obwohl alles nahist, wird die beste Strategie diskutiert, die Skis schon am Bahnhof oder auf dem Weg zuplatzieren, das restliche Gepäck zu holen sowie sich wo und wie viel umzuziehen für dievierstündige Rückreise.

Die Ersten beim Zug reservieren schon mal die Plätze, das Gepäck wird beim EinsteigenDie Ersten beim Zug reservieren schon mal die Plätze, das Gepäck wird beim Einsteigenabgenommen und ordentlich im Abteil verstaut, wie auch unsere Skis in die vorgesehenenHalterungen gestellt. Der Umstieg in Landquart wird mit unserem eingespielten Teamvorbildlich gemeistert. Jeder packt ein paar Skis, Tasche oder Koffer von unseremGepäcklager und wir besammeln uns auf dem Bahnsteig. Die Weiterreise nach Zürich istenorm und es werden extra Züge bereitgestellt. Die Menschenschar, welche von denBergen ins Unterland strömt, ist auf den Strassen, der Autobahn und den Perrons deutlichzu sehen und zu spüren. Die Reiseroute über St.Gallen ist wieder gut gewählt. DieZugwaggons sind praktisch leer. Wein und Snacks begleiten unsere Heimreise. Wirunterstützen eine Jugendgruppe beim Ausstieg in St. Gallen, da wir unsere Skis auf ihregestapelt haben. Der Leiter schätzt unsere Hilfe sehr und wir sind froh, unsere Ausrüstungnoch bei uns im Zug zu wissen.

In Winterthur und im Zug nach Pfungen verabschiedeten wir uns herzlich von den erstenIn Winterthur und im Zug nach Pfungen verabschiedeten wir uns herzlich von den erstenFrauen, dann am Bahnhof in Pfungen von den Restlichen. Ein wunderschönesWochenende mit vielen schönen Erinnerungen ging zu Ende. Müde, aber überglücklich,machten wir uns alle bei bester Laune und Gesundheit durch den Schnee nach Hause.„Schön isch’s gsi, danke Andrea für die supi

Für die Frauenriege
Colleen Ruchti

Unser Wochenende begann mit einer gemütlichen Zugfahrt von Pfungen über Zürich und Bern nach Kandersteg. Das 1. Highlight unserer Reise wurde uns durch unsere 2 Organisatorinnen Daniela und Sandra beschert: für alle 10 Frauen verteilten Sie im Zug frisch gebackene Zöpfli, ebenso ein mit Namen versehenes Teleskop-Becherli zum Anstossen mit dem ersten Weisswein, was von den anderen Reisegruppen neidisch zur Kenntnis genommen wurde.

In Kandersteg angekommen, gab es einen kurzen Fussmarsch zur Nordic Arena, dem Nationalen Nordischen Skizentrum. Der Betriebsleiter Marc nahm uns mit auf eine sehr interessante Führung. Im Skizentrum gibt es neben den beiden grossen Schanzen auch Kinder- bzw. Anfängerschanzen, auf welchen zwischendurch Schnupperkurse angeboten werden. Auf den Mattenschanzen ist Dank der Eiskeramik-Anlaufspur Sommer- und Winterbetrieb möglich. Der Aufsprunghang zeigt im Sommer die grünen Kunststoffmatten, welche regelmässig mit Wasser befeuchtet werden. Seine Präparation im Winter erfolgt ausschliesslich mit Kunstschnee. Auch zu den Wettkämpfen, an denen in Kandersteg unter anderen schon Toni Innauer, Jens Weissflog und Simon Amman beteiligt waren, haben wir einiges erfahren. Zum Beispiel setzt sich die Gesamtnote aus dem Gate- und Windfaktor, der Sprungdistanz und der Stilnote zusammen. Ausserdem wird bei den Athleten die Aufmerksamkeit nicht nur auf das Skimaterial gerichtet, sondern eigene Schneider überwachen akribisch die Kleidung der Springer und passen diese vor Ort entsprechend an. Im Anschluss an die Führung wurde uns im Aufwärm-Chalet oben beim Schanzenstart ein kleiner Zmittag serviert und danach waren die Mutigen von uns an der Reihe. Die Hälfte unserer Gruppe machte beim Mountain Tubing mit. Der Nervenkitzel war enorm, als sie sich mit den grossen Gummireifen oben an den Aufsprunghang begaben. Der Reif drehte sich während der rasanten Fahrt auf dem steilen Hang mehrmals, die Schreie unserer Frauen waren nicht zu überhören. Ein riesiger Spass auch für die Zuschauer!

Nach dem Schanzenerlebnis machten wir uns auf den Weg zur Luftseilbahn Kandersteg-Sunnbüel. Die 45minütige Wegstrecke war bei diesen sommerlichen Temperaturen und unseren zum Teil sehr schweren Rucksäcken eher mühsam. Oben am Gemmipass mit der Gondel angekommen, wurden wir allerdings mit einer herrlichen Aussicht und kühleren Temperaturen belohnt. Die schöne Wanderung zum Berghotel Schwarenbach war für die einen mehr und die anderen weniger anstrengend, doch um 17.30 Uhr waren alle am Ziel und unsere zwei Zimmer im 3. Stock konnten bezogen werden. Darauf folgte ein sehr schöner und lustiger Abend mit einem feinen 3-Gang-Menü. Selbst bereits in den Betten liegend, wurden noch Lachtränen vergossen, zum Glück gab es von den anderen Gästen keine Beschwerden.

Ausgeschlafen und gut gestärkt starteten wir am nächsten Morgen zum Rest der Wanderung Richtung Gemmibahn. Dort hatten wir während unserer Kaffeepause einen tollen Blick auf Leukerbad und waren aber sehr erleichtert, dass wir nicht den steilen Zickzack-Weg ins Tal absteigen mussten, sondern die Gondel nehmen durften. Alle 10 Frauen konnten sich dann noch für einen Besuch im Thermalbad begeistern, wo wir hauptsächlich den schönen Aussenbereich genossen und die Wasserrutschen unsicher machten.

Zum krönenden Abschluss eines tollen Wochenendes fanden wir in Leukerbad noch eine Pizzeria, die uns innerhalb kürzester Zeit einen späten Zmittag servierte, bevor wir uns dann auf die recht lange Heimreise mit Bus und Zug nach Pfungen begaben.

Liebe Daniela und Sandra, vielen Dank für das perfekt organisierte Wochenende!

Tanja Schriber für die Frauenriege Pfungen

Rolltaschen ziehend an der einen Hand, Skier tragend an der anderen Hand, stiegen am späteren Freitagnachmittag dem 20.1.23 neun Frauen der Frauenriege Pfungen in den Zug ein, um gemeinsam ein sportliches Wochenende in den Bergen zu verbringen.Rolltaschen ziehend an der einen Hand, Skier tragend an der anderen Hand, stiegen am späteren Freitagnachmittag dem 20.1.23 neun Frauen der Frauenriege Pfungen in den Zug ein, um gemeinsam ein sportliches Wochenende in den Bergen zu verbringen.

Gut gelaunt wurde während der langen Zugfahrt geplaudert, gegessen, in vergangenen Skiweekend-Erinnerungen geschwelgt, viel gelacht und natürlich auf ein tolles Wochenende angestossen.
Wer schon einmal bepackt mit Skiern und Tasche mit den ÖV unterwegs war, weiss ob der Herausforderungen, welche man sich stellen muss. Unsere Gruppe ist diesbezüglich geübt und so wurden die Taschen platzsparend gestapelt und die Skis ordentlich zusammengestellt, so dass das Umsteigen keine Qual werden sollte. Da aber nicht nur wir mit Gepäck unterwegs waren, kam es bei den Umsteigehaltestellen doch zu einem kleinen Handgemenge. Glücklicherweise ergatterte jede seine eigenen Skis und auch die Taschen fanden den Weg zu den Besitzerinnen.
An unserem Endziel Scoul freuten wir uns über den Schnee, den zu erblicken wir uns erhofft hatten, herrschte in Pfungen und im ganzen Unterland zu dieser Zeit ein mildes, frühlingshaftes Klima. Schnell stülpten wir die Mützen über unsere Köpfe, schulterten die Skis und spazierten zur Jugendherberge, welche zu unserem grossen Erstaunen (und unserer Erleichterung) nur wenige Gehminuten vom Bahnhof entfernt liegt. Nach dem Bezug der Zimmer und dem Aushandeln der Stockbettplätze machten wir uns auf die Suche einer Bar. Es zog uns hinunter Richtung Dorf, wobei der auf dem Heimweg bevorstehende Aufstieg uns dazu brachte, die nächstgelegene Beiz aufzusuchen. Leider musste die Bedienung die Bar und das Restaurant bedienen, was uns daran hinderte, einen langen und feuchtfröhlichen Abend zu verbringen. So schlüpften wir bald unter unsere Bettdecken und gaben uns der nicht ganz geräuschlosen Nacht hin.

Samstag, erster Skitag! Zeitig besammelten wir uns beim Frühstück. Nicht ganz auf der ersten Bergfahrt, aber nur wenig später, sassen wir in der Gondel und liessen uns auf den Berg befördern. Wider erwarten meinte es die Sonne sehr gut mit uns und schien den ganzen Tag. Und auch der Schnee war besser als erwartet! Nach einer ersten Einfahrabfahrt wagten wir uns auf den höchstgelegensten Gipfel. Dort blies es uns fast aus den Skischuhen. Es fegte um unsere Helme und hätten wir keine Skibrillen getragen, wären die Augen voller Tränen gewesen. Lange hielten wir dort nicht inne, rutschten, carvten, schleuderten über die riesige Eisfläche, welche sich dort wegen des starken Windes gebildet hatte. Leider war diese Passage fast unumgänglich, um auf die weiteren, sehr schönen Pisten zu gelangen. Nachdem wir nun aber wussten, was uns dort erwartete, zogen wir die Reissverschlüsse ganz hoch, packten uns ein, zogen die Schultern hoch und schauten, dass wir diese unangenehme Stelle schnell hinter uns brachten. Trotz mehreren Aufwärmpausen im Restaurant verbrachten wir einen wunderschönen Tag auf den Skiern.
Wir wollten den tollen Ski-Tag im Bergrestaurant ausklingen lassen, doch noch bevor wir unsere Bestellung aufgeben konnten, hiess es: «Letzte Runde, in 15 Minuten wird dicht gemacht!» Nun ja, hinunterkippen wollten wir unseren Kaffee Lutz, Rumpunsch oder Lumumba nicht. Etwas enttäuscht fuhren wir dann zur Gondelstation, welche uns sicher ins Tal beförderte. Doch siehe da: Direkt neben der Talstation steht eine Schirmbar. Wie auf uns gewartet präsentierte sie sich von ihrer schönsten Seite. Magisch angezogen stapften wir durch die jugendliche Masse in die Bar hinein und fanden einige freie Plätze am Tisch einer lustigen Herrenrunde. Irgendwie schaffte es jede von uns, sich auf einen Platz zu quetschen oder eingepfercht einen Stehplatz zu ergattern. Bald darauf hatte jede von uns einen Drink in der Hand und wippte zur Musik hin und her (soweit dies die Enge zuliess). Der zweite Drink folgte kurze Zeit später und die Stimmung wurde immer heiterer. Angeregt wurde mit den gestandenen Herren geplaudert, geschäkert und getrunken. Irgendwann regte sich aber der Drang nach einer festen Mahlzeit und so brachen wir auf zurück zur Jugendherberge. Dort assen wir ein leckeres Abendessen. Nach dem heiteren Après-Ski war uns nicht danach, nocheinmal eine Bar aufzusuchen, so verbrachten die meisten von uns den restlichen Abend in der Jugi bei Gesellschaftsspielen, andere gingen früh schlafen.
Auch den zweiten Skitag wollten wir vollumfänglich ausnützen, weshalb wir nach einem reichhaltigen Frühstück und Gepäck zusammenpacken bald wieder in den Skischuhen zur Talstation marschierten. Zwei Frauen tauschten die Kälte auf dem Berg gegen ein warmes Bad im Thermalbad und verbrachten einen herrlichen entspannten Tag im Tal. Die anderen klickten sich in die Bindung und sausten den Berg hinunter. Heute befanden wir uns tatsächlich im Winterwunderland: Feenstaub schwebte um uns und die Pisten glitzerten! Wie in Trance entschwebten wir für kurze Momente der Realität: Leere Pisten, guter Schnee, Sonnenstrahlen im Gesicht, Glitzer wohin man schaute. Ist das nicht zauberhaft schön?! Ohne Zwischenfälle (trotz Träumereien) genossen wir den Tag und später die letzte Abfahrt.

Müde, aber glücklich, liessen wir uns am Sonntagabend, 22.1.23, von dem Gepäckprozedere nicht aus der Ruhe bringen, ergatterten gute Sitzplätze im Zug und liessen uns zurück nach Hause transportieren. Unterwegs wurden bereits Pläne für nächstes Jahr gemacht und die Variante «Bädele für Nichtskifahrer» diskutiert. Wer weiss, vielleicht bringt uns das kommende Skiweekend wieder nach Scoul und neue Mitreisende.

Für die Frauenriege Pfungen

Bettina Leisebach

Nächste Events

 

Social Media

Facebook
YouTube
Instagram