Am Samstagmorgen, 27. September, trafen wir uns um 08.40 Uhr am Bahnhof Pfungen. Mit dem Zug ging es via Winterthur in Richtung Zentralschweiz – das Ziel: die Seebodenalp. Nachdem wir Tickets für die Bähnlifahrt bei der lustigen Dame am Schalter gekauft hatten, konnten wir dank der Extrafahrt um 11.00 bereits auf dem Berg stehen. Schnell zogen wir die Regenhosen an und waren bereit für die bevorstehende Wanderung.

Der erste Teil der Route führte uns von der Seebodenalp zum Aussichtspunkt «Chänzeli». Da es den ganzen Morgen geregnet hatte, waren wir umso glücklicher, als beim Aussichtspunkt die Wolken aufrissen und die traumhafte Landschaft sichtbar wurde. Nach einer Mittagsverpflegung begann dann unser Abstieg. Über einen Abstecher in der Alpwirtschaft Räbalp stiegen wir über 1000 Höhenmeter in das Tal hinab. Der Weg war allerdings länger als geplant, da gewisse Pfade leider verpasst wurden oder wegen Steinschlag gesperrt waren. So verwandelte sich unsere geplante Tour in eine stolze 4,5-Stunden-Wanderung. In Weggis angekommen, gönnten wir uns beim Warten auf den Bus eine kurze Verschnaufpause.

Im Bus trafen wir dann den Rest der Truppe, die wegen wichtigen Terminen erst am Nachmittag dazu stossen konnten. Diese nutzten bereits die Gelegenheit, um bei der örtlichen Viehschau vorbeizuschauen – schliesslich trifft man ja nicht jeden Tag so viele schön herausgeputzte Kühe auf einmal.

Endlich im Bus vereint fuhren wir gemeinsam nach Vitznau, wo wir im «Neuro Campus Hotel» eincheckten. Das Hotel überraschte mit sehr modernen Themenzimmern und einem Sinnes-Parcours beim Empfang. Nachdem wir uns für den Abend frisch gemacht hatten, stärkten wir uns in einem Restaurant mit bunter Karte im Dorf Vitznau und liessen dann den Abend im Hotelzimmer ausklingen.

Am Sonntag schlugen wir uns am grossen Buffet die Mägen voll, bevor unser Schiff um 09.49 von Vitznau ablegte. Die einstündige Fahrt nach Luzern bei bestem Wetter war ein Highlight. In Luzern angekommen, wartete eine digitale Schnitzeljagd auf uns. Diese führte uns quer durch die Stadt und gab uns spannende Informationen über die Geschichte der Stadt: von der Kapellbrücke über historische Gebäude, am See entlang bis zum Löwendenkmal. Da der Samstag in den Beinen noch deutlich zu spüren war, passten wir das Tempo etwas an – gemütlich, aber zielstrebig.

Zum Mittagessen kehrten wir in ein Restaurant direkt bei der Kapellbrücke ein, wo wir fast zu freundlich bedient wurden. Gestärkt machten wir uns am Nachmittag auf den Heimweg, und um 16.15 Uhr rollte der Zug zurück in Pfungen ein.

Es war eine wunderschöne, abwechslungsreiche und auch lustige Reise – mit viel Bewegung, leckerem Essen und bester Gesellschaft. Ein herzliches Dankeschön an Alina Stax für die Organisation und das tolle Programm!

Julia Spaltenstein