Auf ein schönes Wetter hoffend haben wir uns auf die diesjährige Frauenriegereise gefreut. Obwohl der Wetterbericht bis am morgen noch keine grosse Hoffnung machte, trafen wir uns morgens um 7:30 Uhr am Bahnhof Pfungen. 12 Frauen aus der Frauenriege eins und zwei waren mit regenfester Ausrüstung bereit die Reise Richtung Innerschwyz anzutreten.
Mit dem Zug nach Bülach, danach Zürich und dann bis Einsiedeln fuhren wir los. Um 09:10 durften wir mit dem feinen Tropfen von Daniela für einen schönen Tag anstossen. Nach einigem Umsteigen erreichten wir gegen 10 Uhr Einsiedeln.
Im Schefer, einer feinen Bäckerei genossen wir nach dem feinen Tropfen im Zug unser Kafi Gipfeli. Nun waren wir wieder fit und durften eine Schnitzeljagd starten. Die feinen Celebrations bestimmten unsere Gruppen Twix, Maltesers und Bounty. Bettina bereitete vorgängig die Schnitzeljagd vor, in welcher wir durch Einsiedeln spazierten und interessante, historische und kulturelle Orte entdecken konnten. Von Sankt Meinrad, erster Ortspatron von Einsiedeln, zum Wunschgarten, in welchem jeder einen oder mehrere Wünsche für die Welt schreiben konnte, beim Elefanten, mit dem Einsiedler Bier, vorbei, bis ins Kloster von Einsiedeln.
Vom heiligen Wasser des Frauenbrunnen, beziehungsweise vom Marienbrunnen aus allen 14 Leitungen ein Schluck getrunken, gingen wir in die Benediktinerabtei des Klosters Einsiedeln. Das Gnadenbild mit der schwarzen Madonna in der Gnadenkapelle der Wahlfahrts- und Klosterkirche war überwältigend. Nicht nur das Antlitz der schwarzen Madonna, das innere der ganzen Klosterkirche konnte bei jedem im Innern gewisse Gefühle hervorrufen. Hierfür ist es nicht notwendig ein strenggläubiger Mensch zu sein. Auch an den Steinen, mit den Namen der Personen von der ganzen Welt, die für die Renovation des Klosterplatzes an der Spendenaktion teilgenommen haben, ist der Beweis dafür, dass die Klosterkirche jeden auf irgendeine Art berührt haben muss.
Nachdem alle Gruppen die letzten Fragen der Schnitzeljagd beantwortet haben und dabei noch einen Schafbock, das bekannteste Wahlfahrtsgebäck von Einsiedeln, gegessen haben, trafen wir uns im Restaurant La Fontanella. Das feine üppige Mittagessen stärkte uns für das Reiseprogramm am Nachmittag. Mittlerweile drängte die Sonne durch die Wolken und es wurde trocken.
Mit gutem Gemüt ging es weiter mit dem Bus nach Schlapprig Egg. Zum Glück konnten wir uns anschnallen, sonst wären uns vielleicht noch einige Zähne ausgeschlagen worden. Zu Fuss machten wir uns auf den Weg zurück nach Einsiedeln. Der Weg führte über die Staumauer von Sihlsee, mit dem grössten Stausee der Schweiz, am Sihlsee entlang über die Hügel und an Lamas und Alpakas vorbei. Selbstverständlich mussten wir auch auf diesem Weg noch einiges lernen und Aufgaben lösen. Bettina erzählte uns von der Staumauer und dem Stausee, wer gut zuhörte konnte die Fragen auch beantworten. Den letzten guten Tropfen vom Wein genossen wir in der Badi am Sihlsee. Bei den herzigen und flauschigen Lamas und Alpakas kam der Gedanke, ob ein oder mehrere von denen spucken würden, zum Glück schauten sie uns nur schief an, aber benahmen sich und keiner von uns musste eine Spuckattacke ertragen.
Um ca. 16:30 Uhr waren wir wieder zurück in Einsiedeln und hatten nur noch einwenig Zeit für einen kleinen Einkauf und Auffrischung für die Rückreise. Auf gleichem Weg fuhren wir zurück, aber hatten reservierte Plätze im Zug von Wädenswil nach Zürich. Das machten wir uns zu Nutze und nahmen das Reservationsschreiben mit und klebten es in jedem weiteren Zug ans Fenster. Ein wenig Spass muss sein, oder?
Zurück in Pfungen angekommen verabschiedeten wir uns und waren überwältigt von der gelungenen Frauenriegereise.

Im Namen der ganzen Frauenriege bedanken ich mich bei Bettina für die grossartige Organisation der Reise, mit all den Spielen und Fragen. Wir haben sehr viel gelernt, gelacht und miteinander eine tolle Zeit verbracht. Vielen herzlichen Dank.

Für die Frauenriege Pfungen, Özlem Albayrak

FR – 2025 – Bericht Frauenriegereise 27.09.2025.pdf