Am Samstagmorgen
dem 24. Juni 2006 stand das Kantonale Turnfest in Solothurn vor der Tür. Am
frühen morgen trafen sich im Restaurant Linde die Turner und Turnerinnen des TV
und der Damenriege Pfungen. Nach der ersten Stärkung folgten wir den Fahnen-
und Hornträgern zum Bahnhof, wo sogleich die zweite Stärkung durch Gummibärchen
von Simi folgte. An dieser Stelle ein herzliches Dankeschön dafür!


Gemeinsam
reisten wir anschliessend via Winterthur/Zürich nach Solothurn. Nach dem
Umstieg in den voll gefüllten Bus kamen wir schlussendlich auf dem riesen
grossen Festgelände motiviert an. Die ganze Anlage war enorm verbreitet,
deshalb wurden zwischen den verschiedenen Wettkampforte, Shuttlebusse
eingesetzt. 

Die „Zeltler"
begaben sich nun zum sehr unebenen Zeltplatz um das Nachtlager aufzuschlagen.
Der Rest der Gruppe erkundete schon einmal das Festzelt. Um 11.00 Uhr
vereinigte sich die Gruppe wieder und sogleich folgte die erste sportliche
Leistung, das Einturnen. In zwei Gruppen bestritten wir nun den ersten Teil des
Wettkampfes. Nach einem Übungsdurchgang der Gymnastik auf dem ebenso unebenen
Boden, fühlten wir uns genug sicher, um unsere Grossfeldgymnastik aufzuführen.
Nach einem glänzenden Auftritt erreichten wir eine sensationelle Note von 8.29.
Gleichzeitig holten sich die 8 anderen Turner im Kugelstossen die ebenfalls gut
gelungene Note 8.08. Doch Zeit sich zu erholen blieb keine, denn der zweite
Teil fand am anderen Ende der Anlage statt. Mit dem Shuttlebus fuhren 21 Turner
und Turnerinnen zur Geräte-Halle, um unsere Gerätekombination vorzuführen. Nach
der Aufführung war die deprimierte Stimmung deutlich zu spüren. Der Auftritt
war unserer Meinung nach misslungen, doch überraschenderweise kam alles anders.
Im Gegensatz zu der Note 6.87 an den Regionalmeisterschaften in Brütten, holten
wir uns eine grossartige Note von 8.19, was wirklich jeden Teilnehmer enorm
erstaunte. Mit der Note 8.35 übertrafen uns jedoch die Steinstosser die
parallel zu uns den zweiten Teil bestritten. Nun stand uns nur noch der dritte
und somit auch letzte Teil bevor. In der Leichathletik nahmen wir in folgenden
Disziplinen teil: Pendelstafette 80m, Schleuderball und Steinheben. Mit der
Note 8.70 in der Pendelstafette gelang den Läufern in dieser Hitze einen
einwandfreien Lauf. Obwohl sie auf die Unterstützung zweier männlicher Läufer
verzichten mussten, unterschieden sich die Zeiten nur um eine Sekunde und verbesserten
ihre Note. Leider mussten die Teilnehmer im Schleuderball eine Verschlechterung
einstecken, da diese nur eine Note von 7.29 erreichen konnten. Umso besser
jedoch erging es unseren Kollegen, die im Steinheben ihr Glück versuchten und
mit einer 9.0 die aller höchste Noten aller Disziplinen absahnten. Bravo!

Der anstrengende
Wettkampf war nun beendet, doch die starke Hitze machte uns zu schaffen und so
lockte die Sonne vor allem die Jungen ins Schwimmbad. Andere löschten Ihren
Durst mit einem ersten Bier und genossen das zahlreiche Angebot des
Festplatzes. Bis um 18.30 Uhr hatten wir die Möglichkeit das Nachtessen einzunehmen.
Der Abend war noch jung, so pendelten wir zwischen dem Festzelt mit der Band,
der Fussballbar, den verschiedenen Essenständen oder den zwei „Chilbibahnen"
hin und her und genossen die herrliche Atmosphäre. Doch egal wo und zu welcher
Zeit, die Stimmung war überall fantastisch. Auch durch den kurzen Regenfall
liessen wir uns den Abend nicht verderben. Nach und nach holte einige von uns
die Müdigkeit ein und wir waren froh, um das bereits aufgestellte Zelt. Andere
fühlten sich noch einigermassen wohl und verbrachten die Nacht im Freien unter
den Sternen.
J

Wieder „fit"
brach der nächste Tag an. Mit einem feinen Frühstück stärkten wir uns für den
zweiten Tag. Der letzte Abend sitze uns noch immer in den Knochen und die
Müdigkeit war nicht zu übersehen. Trotzdem konnten wir uns dazu überwinden, die
Zelte abzubrechen. Das Wetter war wiederholt spitze und erlaubte uns einen
weiteren Besuch in der Badi, wobei einige jedoch darauf verzichteten, um noch
einmal die Stände auf dem Gelände aufzusuchen. Als Abschluss des Kantonalen
Turnfestes in Solothurn sorgte der Fahnenmarsch für ein gelungenes Ende. Die
Heimreise überstanden wir alle ohne Probleme. In Pfungen angekommen, verstob
die Menge. Die meisten fanden den Weg nach Hause, der Rest begab sich auf ein
weiteres in die Linde.

Jeder Teilnehmer
und jede Teilnehmerin gab das Beste und sorgte dafür, dass wir schlussendlich
ein sehr erfolgreiches Turnfest erleben konnten. Bis auf Priska, die sich
leider am Fuss verletze und ihre Bänder riss, kamen wir alle wieder heil nach
Hause. Wir bedanken uns für die grossartige Organisation durch das Leiterteam
und natürlich der zahlreichen Teilnahme unserer Turner und Turnerinnen.

Vielen Dank!

 

Für die
Damenriege Pfungen

Nicole Zahnd und Marcelle Loosli